Jakobsweg RennradtourVon Sürdfrankreich nach SantiagoAuf dem Rennrad die interessantesten Etappen des Jakobsweges erleben. |
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Profil:
Geeignet für trainierte Rennradfahrer, Trekkingradfahrer und Hobbysportlern. Es wird
mindestens in 2 Schwierigkeitsgraden gefahren, so dass jeder auf seine Kosten
kommt. Der Bus als Begleitfahrzeug ist immer dabei! So ist auch jederzeit mal
ein "Päuschen" möglich. Die Rennradreise bzw. Trekkingradtour ist für den erfahrenen und
"pensionierten" Radler ebenso möglich, wie auch für einen
Ausdauerathleten, der für einen Wettkampf trainiert. Jeder wird auf seinen
Fahrspass kommen. Als Leistungsanforderung können wir nur sagen, dass Sie
mindestens zwischen 5 bis 8 Stunden am Tag im Sattel sitzen können
sollten. Die Strecke verläuft ausschließlich auf asphaltierten
Straßen.
1. Tag: Um Mitternacht
starten wir mit unserem Fernreisebus durchs Burgund - Rhonetal nach Südfrankreich zu der
ersten Zwischenübernachtung im Bereich Narbonne/Carcassonne. Heute werden wir
Ihre "Sitzkondition" bereits im Omnibus prüfen. Für uns Sportler ist
das kein Problem, denn im Bus gibt es viel Unterhaltung. Erfahren Sie von
den Tempelrittern, von den berühmten Kirchen und Baudenkmälern, lernen Sie
Geschichten und Sagen über den Heiligen Jakobus kennen. Tauschen Sie sich im
Bus aus und lernen Sie sich gegenseitig kennen. Hotelbezug - Abendessen -
Übernachtung.
2. Tag: Pyrenäen-Tour
nach Pamplona (ca. 130 km ca. 1800 Höhenmeter) Über - Tarbes und Pau
kommen wir nach Salies de Béarn. Hier laden wir unsere Rennmaschinen zum ersten
mal aus. Eine Atemberaubende Pyrenäentour erwartet uns am heutigen Tag. Über
St. Jean-Pied-de-Port (Hier startete übrigens Hape Kerkeling seine Wandertour
"ich bin dann mal weg" nach Santiago) - Orreaga - Auritz geht es
wieder hinunter Richtung Pamplona, welches wir am Abend erreichen. Hotelbezug
und Abendessen.
3. Tag: Pamplona – Santo
Domingo de la Calzada (ca. 90/130 km - 1100 bzw. 1500 Höhenmeter). Über Cizur Menor geht es auf
einer Nebenstrecke durch Korn- u. Sonnenblumenfelder Richtung Puente La Reina.
Zuvor machen wir natürlich einen Halt an der schönen Kirche Eunate. Hier
besichtigen wir eine der schönsten Templer-Kirchen in Spanien. Natürlich gibt
es einen Stempel für unseren Pilgerausweis. Weiter über Maneru – Ciraqui – dann
nach Estella mit Halt und Fotostopp am Palast der Könige von Navarra. Weiter
geht es über eine traumhaft schöne Rennradstrecke - stets auf und ab über Los Arcos –
Sansol - Logrono bis in die Nähe von Santo Domingo de la Calzada, welches durch
das Hühnerwunder berühmt geworden ist. Hotelbezug im Raum Santo Domingo/Haro.
Abendessen und Übernachtung.
4. Tag: Santo Domingo -
Burgos
(ca. 68 km - 700 Höhenmeter oder 95 km mit 950 Höhenmeter - Regeneration -
Kultur!). Die Fahrt am ersten Radtag über die Pyrenäen und auch die Fahrt
am 2. Rennradtag hat viel etwas Kraft gekostet. Somit unternehmen wir heute eine
nette Fahrt auf kleinen Seitenwegen abseits des Caminos - Richtung Burgos. Über
Belorado (Aufenthalt - Fotostopp und Abholung eines Stempels für unseren
Pilgerausweis) kommen wir doch in recht anspruchsvolle und hügelige Landschaft. In
San Juan de Ortega machen wir an der Klosterkirche Halt aber auch der Wein der
benachbarten Bodega ist ein weiteres Argument den Stopp hier „auszubauen".
Hier wartet auch unser Bus mit Verpflegung auf uns. Weiter geht es nach Burgos, wo am Abend
uns noch eine interessante Stadtführung erwartet. Sie sehen die berühmte
Kathedrale (Außenbesichtigung), welche die schönste Nordspaniens ist. Nach der
Stadtführung - Abendessen und Übernachtung.
5. Tag: Burgos – durch die
Meseta nach León 120/180 km bzw. 600 HM bzw. 1100 HM) Nach dem Frühstück Starten
wir ab Hotel und steuern schnurstraks unser erstes Tagesziel Catrojeriz an. Nun
geht es über wunderschöne Seitenstraßen über Cstrillo-Matajudios - vorbei an
der Einsiedelei Erimita San Nicolas - Boadilla del Camino - nach Fromista mit der frühromanischen
Kirche San Martin (Fotostopp) weiter über Carrion de los Condes, bekannt durch
das ehemalige Kloster San Zoilo - auf der 120er über Cervatos de la Cueza -
Terradillos de los Termplarios (schon der Namen gibt uns Hinweis auf die
Tempelritter) - Sahagun - El Burgo Ranero (berühmtes Lehmpilgerhaus - Treff mit
unserem Bus) - Mansilla nach León. Hotelbezug und Abendessen. Wenn wir noch
"Kraft haben" unternehmen wir gemeinsam einen Spaziergang durch Leon
und besuchen die berühmte Kathedrale, die Fußgängerzone und den
"Gaudipalast". Abendessen und Übernachtung.
6. Tag: Leon - Königsetappe -
Cruz de Ferro - Ponferrada (ca. 80 oder 120 km ca. 1800 Höhenmeter).
Frühstück, heute
erwartet Sie ein langer und schöner Tag mit tollen Ausblicken, die Königsetappe auf unserer
Route nach Santiago. Früh
morgens ab León nach Hospital de Orbigo und weiter nach Astorga. Nach einem Blick auf
die wuchtige Stadtmauer, Kathedrale und Gaudipalast geht es weiter ins
Museumsdorf Castrillo de los Polvazares (Aufenthalt – Fotostopp). Dann auf
ruhigen Straßen nach Rabanal del Camino. Auf dem Montes de León besuchen wir
das Cruz de Ferro mit herrlicher Aussicht, ein Muss für jeden Jakobspilger.
Für viele ist diese Etappe die bewegendste und schönste Etappe. Am Cruz de
Ferro - der höchsten Erhebung legen Sie einen Stein aus Ihrer Heimat ab. Viele
Pilger haben diesen über 2500 Kilometer in ihrem Rucksack von der Heimat
mitgenommen. Oder ein Bildchen, eine Erinnerung eines lieben Menschen, an den
Sie denken. Wir, das heißt Peter und Paul Launer haben oben am Cruz de Ferro an
unseren Vater gedacht, der 2006 gestorben war. Wir sind mit
seinem Bus - seinem Setra die Etappe gefahren - eine ehrliche Genugtuung für
uns beide im Sinne unseres Vaters - die Firma weiterzuführen. Es ist jedes mal
ein bewegender Moment. Wir hoffen auch, dass es für Euch Rennradfahrer ein
beschaulicher Moment wird, wenn Ihr an der höchsten Stelle des Spanischen
Jakobsweges angekommen seid. Oben wartet übrigens auch der Bus, damit Ihr die
verschwitzten Sachen ausziehen könnt und trockene an, nach der Paßfahrt. Wer
will kann oben aussteigen und mit dem Bus nach Ponferrada fahren. (doch wer
läßt sich die wohl schönste Abfahrt entgehen?) Nun
in unendlichen Kurven geht es 750 m abwärts. Zuerst an der etwas
"chaotischen" Pilgerherberge Manjarin vorbei nach Acebo.
Radfahrerdenkmal am Ortsausgang links. Dann weiter über Molinaseca nach
Ponferrada zu unserem Hotel. Bevor wir im Hotel einchecken machen wir noch einen
Fotostopp an der wohl schönsten Templerburg in Spanien.
7. Tag: Ponferrada –
Camino duro - der harte Weg - Sarria (ca. 80 oder 130 km -1100 oder 2000 Höhenmeter).
Wer
nun glaubt mit der Königsetappe auch eine der härtesten Etappen
gefahren
zu sein, der hat sich wohl getäuscht. Erst heute werden wir die
Bekanntschaft
mit den grünen Bergen Galiciens machen. Über Villafranca del Bierzo
(romanische Kirche
Iglesia de Santiago und Pilgerherberge). Hier war für viele Pilger oft
schon
das Ende, man bekam hie die Compostela wenn man krank wurde. Für uns
ist
natürlich noch nicht Schluss. Jetzt starten wir noch einmal richtig
durch und
nehmen den harten Weg hinauf den Cebreiro Paß nach O Cebreiro. Oben am
Paß
angekommen wartet unser Bus. Wir können uns umziehen, denn wir sind
garantiert
pitsch naß geschwitzt. Vor der krönenden Abfahrt besichtigen wir jedoch
einen der interessantesten Ortschaften in Galizien.
Lernen Sie die bekannten Pallozas kennen und erfahren Sie etwas vom
berühmten
Wunder von Cebreiro und dem berühmten Heiligen Kral. Anschließend
erwartet Sie eine sagenhaft schöne Abfahrt nach Samos zum Kloster San
Julian.
Weiter in einem auf und
ab über Aian nach Sarria zur letzten Übernachtung vor unserem großen
Ziel.
Abendessen und Übernachtung.
8. Tag: Sarria –
Santiago (ca. 80/120 km - 800 bzw. 1900 Höhenmeter). Früh verlassen wir Sarria
und vielleicht
stecken Ihnen die langen Strecken der Vortage noch in den Beinen, doch werden
Sie diese Mühen heute schnell vergessen. Trotz der Stadtnähe bestimmt die
Armut das Leben auf dem Land und in den Ortschaften. Bei Portomarin fahren wir
über den Stausee von Belesar - Melide - Arzuá auf sehr welligen Weg. Der
Jakobus macht es uns heute noch einmal richtig schwer. Obwohl kein richtiger
Paß mehr zu fahren ist, geht es ständig auf und und ab. Das kostet uns die
letzte Kraft. Spätestens am Monte do Gozo werden sich viele
in die Arme fallen, denn von hier haben wir bereits einen Blick auf Santiago
de Compostela. In der Pilgerherberge holen wir uns uns den letzten und
wichtigsten Stempel. Jetzt sind es nur noch 5 km und das Ziel ist erreicht.
9. Tag: Santiago – Suances. Stadtführung mit ortskundigen Guide – etwas Zeit zur Besinnung
- Möglichkeit zum Besuch der berühmten Pilgermesse und
schon nehmen wir Abschied von dem wohl ersehntesten Punkt dieser Reise. Mit dem
Bus erreichen wir am Abend über Gjon - den schönen Ort Suances. Abendessen und Übernachtung.
10. Tag: Suances –
Frankreich. Nach einem zeitigen Frühstück geht es vorbei an Santander durchs
Baskenland – Bilbao – San Sebastian – Biarritz – Bordeaux –
Westfrankreich zur letzten Übernachtung.
11. Tag: Rückreise vorbei
an Tours der Loire entlang – vorbei an Paris – Reims – Metz zu den
Abfahrtsorten. Rückkehr ist am späten Abend vorgesehen. Änderungen behalten
wir uns vor.
Die Fakten:
in 7 Rennradtagen:
905 Kilometer - wer komplett fährt, ca. 600 Kilometer, wer es locker
machen möchte
11000 Höhenmeter, wer die komplette Tour radelt
8000 Höhenmeter, wer die Tour locker fahren möchte!
Leistungen
- Fahrt im Fernreisebus mit Wc, Klimaanlage, Bordküche und mit Fahrradanhänger
- 10 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit Du/Wc
- durchgehende Radbetreuung
- Stadtführung mit Ortskundigen Guide in Burgos, und Santiago
- Fahrrad- u. Gepäcktransport
- Pilgerausweis
- umfassende Reiseunterlagen mit Hinweisen zur Reise, damit diese Reise zum Erfolg wird
- All-Inklusiv-Paket für Sie als Radfahrer
Eventuelle Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.
Termine | |||||||
| 28.05. | - | 07.06.2010 | |||||
Preise pro Person | |||||||
| Doppelzimmer (11 Tage): | € 1.495 | ||||||
| Einzelzimmerzuschlag (11 Tage): | € 285 | ||||||
| Mindestteilnehmerzahl: 17 Personen | |||||||
Gut zu Wissen
Zusätzliche Informationen
Reisecode: RGLRJAK




