Via Podiensis geführtRadreise auf dem französischen JakobswegEntdecken Sie den wohl schönsten Jakobsweg in Südfrankreich |
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Der Jakobsweg hat viele Routen. Die Strecke von Le
Puy en Velay bis in die Pyrenäen zählt zur schönsten Pilgerroute in
Frankreich. Erleben Sie mit Ihrem Rad ein intensives Natur- und Kulturerlebnis.
Der Chemin-St.-Jacques verläuft auf der historischen Route der Via Podiensis
und gilt als eine der wichtigsten Routen der Jakobspilger. Der Weg ist das Ziel
und dieser Weg mündet bei St. Jean Pied-de Port in den Hauptweg den Camino. So
haben Sie mit dieser Etappe auch die Möglichkeit mit uns weiter nach Santiago
de Compostela zu fahren bzw. zu radeln. Freuen Sie sich auf Vulkanlandschaften, liebliche Flussläufe,
sanfte Hügelketten aber auch tiefe Schluchten und Passtrassen wie der Col d’
Aubrac mit 1340 m Höhe. Städte wie Le Puy, Congues, Moissac aber auch das
Endziel St. Jean-Pied-de-Port versprechen viel Kultur. Gönnen Sie sich eine
Pilgerreise mit dem Fahrrad auf dem französischen Jakobsweg.
1. Tag: Anreise - Guten Tag bzw. Bonjour, Frankreich. Über die Autobahn
vorbei an Karlsruhe - Mühlhausen - durch das Burgund – Rhone-Tal - Lyon nach
Le Puy-en-Valay. Bereits bei der Anreise nach Le Puy sind wir vom Stadtbild
beeindruckt mit Kathedrale Notre-Dame-de-France und dem 88 m hohen
Vulkannadelfelsen „Rocher St.-Michel", dem markanten Wahrzeichen von Le
Puy. Nach dem wir uns die Stadt einwenig angeschaut haben beziehen wir uns Hotel
im Raum Le Puy.
2. Tag: St. Privat -
Aumont-Aubrac 63 km (oder ca. 35 km). Nach ein zeitigen Frühstück Start der
ersten Radetappe in St. Privat-de Allier. Zum einfahren geht es erst abwärts.
Dann aber ein langer Aufstieg hinauf bis rund 1300 Höhenmeter bevor es bei
Chanaleilles Richtung St. Alban-s-Limagnole wieder etwas abwärts geht.
Übernachtgung im Raum Aumont-Aubrac
3. Tag: Aumont-Aubrac -
Estaing - Conques 73 km/105 km. Mit dem Col d‘Aubrac und einer Höhe von 1340
m passieren wir die höchste Stelle der Via Podiensis. Freuen Sie sich dann auf
eine rasante Abfahrt und romantische Fahrt entlang des lieblichen Flußlaufes
Lot vorbei an Burgen, Schlössern, alten Brücken und romanischen Kirchen zum
Tagesziel Estaing. Der malerische Ort zählt zu den schönsten unserer Route.
Hier Radverladung und Busfahrt nach Conques. Starke Radler, die noch fit sind
können weiter bis nach Conques fahren. Conques zählt mit seiner Kathedrale zu
den wichtigsten Orten unserer Fahrrad-Pilger-Tour und wird auch gerne als Perle
der Via Podiensis bezeichnet. Nach der Besichtigung Fahrt zum Hotel. Ankunft
erst gegen 20.00 Uhr.
4. Tag: Conques - Cahors
85/60 km - Königsetappe. Der Höhenzug zwischen dem Lot und Célé-Tal wird
ebenso unser Wegbegleiter sein, wie nette Städtchen mit Straßencafes,
historischem Zentrum sowie die karge und eigentümliche Landschaft der Chausses
über Carjarc. Weiter über ein Kalksteinplateau mit Eichen-, Buchen- und
Wacholderbewuchs, sowie ein ergiebiges Trüffelgebiet. Besonders die Strecke ab
Carjarc ist sagenhaft. Der Blick auf Felsen, Lot und Burgen macht dieses
Teilstück zu einer Königsetappe. Teilweise bewegen wir uns auf einem älteren
Weg wie es der Jakobsweg ist, nämlich der römische Cami Ferrat, der im
Altertum ein wichtiger Handelsweg war. Übernachtung im Raum Cahors.
5. Tag: Cahors - Moissac -
Canal Du Midi - Lectoure 120/95/70 km. Die Pont Valentré, Wahrzeichen von
Cahors, mit ihren acht Bögen und drei Türmen eine der besterhaltenen Brücken
des Mittelalters ist heute ein Höhepunkt. Weiter in einem steten Auf und Ab
(Halt am Taubenhaus bei Le Chartron) ins milde Tal der Garonne nach Moissac.
Stopp an der Abteikirche Saint-Pierre mit herrlichen Kreuzgang und 76
Arkadenbögen aus dem 11 Jhd. ist ein Meisterwerk mittelalterlicher Kunst. Wer
jetzt noch „fit" ist, nach rund 70 Kilometer, kann noch weiter fahren,
einige Kilometer auf dem schönen Radweg des Canal du Midi, bis nach Auvillar
(95 km) oder sogar bis nach Lectour (120 km). Übernachtung im Raum Lectoure.
6. Tag: Lectoure -
Aire-Sur-L`Adour 92/58 km. Lectoure, eine der ältesten Ortschaften auf unserem
Weg und Bischofssitz hat heute noch eine berühmte Kathedrale Saint-Gervais.
Heute ist die Tour wiederum für uns Radler ein stetiges auf und ab über Condom
mit bekannter Cathedrale und dem besterhaltenen befestigten Bergdorf der Region
Larressingle, wo wir natürlich einen Stopp eingeplant haben. Weiter über Eauze
der Hauptstadt des bekannten Traubenbrandes Armagnac, der zu Unrecht nur die „Nummer
2" nach dem legendären Cognac in Frankreich ist. Vielleicht ein kleines
Mitbringsel vom Chemin St. Jacques. Nach Nogaro (Kirche Saint-Nicolas) wird der
Tag mit einem sanften Ausradeln nach Aire-sur-L`Adour belohnt. Trotzdem waren es
für die starken Radler knapp 100 Kilometer!
7. Tag: Aire-Sur-L`Adour -
Orthes. 69/40 km. Der Weg ist das Ziel - so heißt es bei den Jakobspilgern. Und
unser Ziel sind die Pyrenäen mit dem Hauptort St.Jean-Pied-de-Port, die wir
bereits heute bei gutem Wetter erblicken werden. Die Etappe ist heute kürzer -
aber Richtung Arzacq-Arraziguet haben wir wieder einen stetigen Anstieg zu
bewältigen. Da ist ein kurzer Stopp in Pimbo mit der von Karl dem Großen
gegründeten Benediktinerabtei und der bemerkenswerten Kirche Eglise
Saint-Bartelémy mit romanischen Portal willkommen. Sie befinden sich nun im „Béarn",
dem Département Pyrénées-Atlantique. Besonders das milde Klima findet in
weiten Maisfeldern und ausgiebigem Weinanbau seinen Ausdruck. Übernachtung im
Raum Orthes.
8. Tag: Anfahrt nach
St-Jean-Pied-de Port 50 km. Die Spannung steigt - die Pyrenäen immer im Blick
– erreichen wir unser Ziel den schönen Ort St-Jean-Pied-de Port. Es geht
bergauf, aber die Steigung ist für uns nach vielen Tagen des „auf und
ab" überhaupt kein Problem mehr. Nach St. Palais machen wir einen kurzen
Abstecher nach Larribar-Sorhauru, wo wir den „Stein von Gibraltar", der
die Vereinigung der drei klassischen Jakobswege von Paris, Vézelay sowie Le Puy
vereinigt. Das Wort Gibraltar kommt vom baskischen „Chibaltarem" und hat
deshalb nichts mit der britischen Exklave in Südspanien zu tun. Am späten
Nachmittag „ziehen wir" mit unseren Rädern über das Stadttor St-Jacques
in die Stadt ein. Am Pilgerbüro holen wir unseren letzten Stempel für unseren
Pilgerausweis. Übernachtung im Raum St-Jean-Pied-de Port. In St-Jean-Pied de
Port treffen wir übrigens auf unsere weitere Gruppe „Jakobsweg bzw. Camino"
die von Pamplona bis nach Santiago radelt. Sie können also „umsteigen"
auf die nächste Gruppe und bis nach Santiago radeln.
9. Tag: Nach dem
Frühstück bringt Sie unser Bus über Bordeaux – Tours zur letzten
Zwischenübernachtung in Frankreich.
10. Tag: Rückreise vorbei
an Paris Reims - Metz zu den Abfahrtsorten. Rückkehr ist am späten Abend
vorgesehen.
Profil: Mittelschwere Radreise, die auf jeden Fall nur mit einem Trekkingrad oder Mountainbike gefahren werden sollte, da auch Teile auf dem historischen Wanderweg gefahren werden. Neben schwach befahrene und asphaltierten Straßen werden Sie auch landwirtschaftliche Wege Splitwege vorfinden. Meistens sind wir jedoch auf kleinen Straßen unterwegs, damit der Fahrspass nicht zu kurz kommt. Sie sollten eine ordentliche Kondition haben und Radstrecken bis zu 80 Kilometer schon gefahren sein. Unser Bus ist immer als Begleitfahrzeug dabei. Somit können Sie auch einmal eine Pause machen.
Leistungen
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Fahrt im Fernreisebus mit Wc, Klimaanlage, Bordküche und mit Fahrradanhänger
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9 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit Du/Wc
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durchgehende Radreiseleitung/Betreuung
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Fahrrad- und Gepäcktransport während der Reise
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Pilgerausweis
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umfassende Reiseunterlagen mit Hinweisen zur Reise, damit diese Reise zum Erfolg wird.
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Eventuelle Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.
Termine | |||||||
| 14.06. | - | 23.06.2010 | |||||
| 09.09. | - | 18.09.2010 | |||||
Preise pro Person | |||||||
| Doppelzimmer (10 tage): | € 1.315 | ||||||
| Einzelzimmerzuschlag (10 Tage): | € 270 | ||||||
| Mindestteilnehmerzahl: 21 Personen | |||||||
Gut zu Wissen
Zusätzliche Informationen
Reisecode: TGLRVPO




