Jakobsweg

Als Spezialist für den Jakobsweg in Spanien haben wir verschiedene Wanderungen und Fahrradtouren auf (fast) allen Jakobswegen in Spanien im Programm. Neben dem Camino Francés (Hauptweg, französischer Weg) organisieren wir auch Wanderungen und Radreisen, die Sie auf den weniger frequentierten Nebenrouten nach Santiago de Compostela führen. Wir kennen alle Jakobsweg-Routen persönlich und wissen auch, wo Sie am besten übernachten und einkehren. Gerne organisieren wir den Gepäcktransport und die Anreise für Sie, so dass Sie sich ganz auf Ihre Jakobsweg-Pilgerreise einlassen können. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim durchstöbern unserer Reisen und natürlich einen Buen Camino!

Mit einem Klick auf das gewünschte Reiseformat gelangen Sie zu den Jakobswegreisen!


Wandern (geführt)

Wandern (geführt)

Wandern (individuell)

Wandern (individuell)

Radwandern (individuell)

Radwandern (individuell)

Camino del Norte

Der Küstenweg per Rad - 8 oder 14 Tage, ab 538 €
Individuelle Radreise auf der wohl schönsten Route das spanischen Jakobsweges, dem „Camino del Norte“. Sie radeln entlang der grünen Küste mit ihren einsamen Buchten, imposanten Steilküsten und kleinen Dörfern.

Camino Francés

Radreise auf dem Jakobsweg - 14 Tage, ab 738 €
Seit vielen Jahren unser Klassiker. Individuelle Radreise auf dem bekannten Jakobsweg-Hauptweg von Pamplona nach Santiago. Erleben Sie das einzigartige Nebeneinander von Kultur und Natur entlang des Camino Francés.

Camino Francés
Die letzten 300 km per Rad - 8 Tage, ab 630 €
Einwöchige Tour auf den letzten 300 km des Camino Francés von León nach Santiago de Compostela mit dem Fahrrad. Ein Leihrad steht zur Verfügung sowie ein umfangreiches Infopaket mit allem, was Sie für die Radtour brauchen.
Camino Portugués

Zwei Länder – ein Ziel - 10 Tage, ab 568 €
Diese Fahrradreise führt auf dem Camino Portugués von Porto über Santiago bis zum Kap Finisterre. Die abwechslungsreiche Route führt Sie vorbei an reizvollen Dörfchen, malerischen Meeresbuchten und bedeutenden Sehenswürdigkeiten.

Via de la Plata

Der südliche Jakobsweg - ab 10 Tage, ab 575 € 
Die Via de la Plata führt Sie von dem sonnendurchfluteten Andalusien durch die Weiten der iberischen Hochebene in der Extremadura bis nach Kastilien. Sie folgen dabei den Spuren der historischen Römerstraße per Rad.

Radwandern (begleitet)

Radwandern (begleitet)

Rennrad (geführt)

Rennrad (geführt)

PKW-Rundreisen (individuell)

PKW-Rundreisen (individuell)

Informationen zum Jakobsweg in Spanien und Europa

Der Jakobsweg ist eigentlich ein ganzes Wege-System. So wie die Verästelungen von Flusssystemen, durchqueren eine Vielzahl an Jakobswegen ganz Europa bis nach Nordspanien. Als Jakobsweg werden alle Pilgerwege bezeichnet, die das Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela zum Ziel haben. Die Entstehung der Jakobsweg-Routen geht auf die erste Hälfte des 11. Jh. zurück. Seit dem haben schon Millionen von Menschen den Jakobsweg wandernd oder per Rad, aus den unterschiedlichsten Beweggründen, zurückgelegt.

Es ist gut, etwas Langsames zu tun, bevor man im Leben eine wichtige Entscheidung trifft.
(Paulo Coelho, Auf dem Jakobsweg)

Der Jakobsweg verbindet Europa, indem er über die verschiedenen Länder und Identitäten hinweg ein Netz von Wegen bildet, mit nur einem Ziel: Santiago de Compostela. Dieser Teil gemeinsamer europäischer Geschichte, der 1987 in der Ernennung der Jakobswege durch den Europarat zur „Ersten Europäischen Kulturstraße“ gipfelte, wurde damit als positives Erbe gewürdigt. 1993 wurde der Camino Francés in Spanien in die Liste der Welterbestätten der UNESCO aufgenommen, 1998 die vier Haupt-Jakobswege in Frankreich. Auch in Deutschland wurden in den letzten Jahren ehemalige Pilgerwege wiederentdeckt und meist von engagierten Wanderverbänden, Jakobus-Gesellschaften und Tourismusregionen als Jakobsweg ausgewiesen.


Nebenrouten des Jakobswegs in Spanien

Je nachdem, welchen Weg ein Pilger in Frankreich gegangen ist, überquert er die Pyrenäen meist über den Pass von Somport (Aragón) oder den Pass von Ibañeta (Navarra). In Puente de la Reina in Navarra vereinigen sich Jakobswege zu dem Hauptweg, dem so genannten Camino Francés (auch Französischer Weg). Von dort aus werden die Regionen Navarra, La Rioja und Kastilien durchwandert, bis man schließlich Santiago de Compostela in Galicien erreicht. Zahlreiche Sakralbauten in Städten wie Burgos, León und Astorga säumen den Camino Francés. Die Verlängerung des Jakobsweges führt weiter bis an das Cap Finisterre am Atlantik.

Wir sind Pilger, die auf verschiedenen Wegen auf einen gemeinsamen Treffpunkt zuwandern.
(Antoine de Saint-Exupéry, Worte wie Sterne)

Die Jakobswegroute des Camino Francés konnte sich allerdings erst entwickeln, nachdem die Mauren, die im frühen Mittelalter noch den größten Teil der Iberischen Halbinsel besetzt hielten, durch die christlich-spanische Rückeroberung (Reconquista) weiter in den Süden gedrängt wurden. Daher verliefen die frühen Jakobswege in Spanien nach Santiago de Compostela jenseits des kantabrischen Küstengebirgszuges am Rande der Nordküste. Heute ist dieser Weg als „Camino del Norte“ (Küstenweg) und ein Abzweig im Hinterland als „Camino Primitivo“ (ältester Jakobsweg) bekannt. Erst später, als die Mauren auf einen Kernbereich in Andalusien zurückgedrängt und schließlich durch die katholischen Könige Isabella I. und Ferdinand II. endgültig besiegt wurden, entwickelten sich auch die Jakobswege von Südspanien („Camino Mozárabe“ bzw. „Via de la Plata“) und Portugal „Camino Portugués“ und andere Nebenwege, wie zum Beispiel der „Camino Inglés“ (von Ferrol nach Santiago de Compostela). Für das Wandern und Radfahren auf dem Jakobsweg eignen sich insbesondere die weniger bekannten Nebenrouten. Auch zu den beliebten Reisezeiten im Sommer sind diese noch recht wenig frequentiert und vermitteln ein sehr authentisches Jakobsweg-Erlebnis.


Weitere Informationen über den Jakobsweg in Spanien