Mit dem Rennrad von der kantabrischen Küste zum JakobswegSantander - Santiago de CompostelaHistorische Städte León, Astorga und Santiago |
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Unsere Tour führt uns auf einsamen, meist gut ausgebauten Nebenstrassen durch das “grüne Spanien « zwischen kantabrischer Küste und Jakobsweg. Das Gebiet erinnert an die nördlichen Kalkalpen oder sogar an die Dolomiten und erreicht bis zu 2500m Meereshöhe, was, da es unmittelbar am Meer liegt, natürlich beachtlich ist. Wir durchfahren die schönsten und wildesten Landschaften und nehmen dabei auch wichtige und schöne Pässe mit, die auch öfters von der “Vuelta” besucht werden. Im zweiten Teil fahren wir weiter ins Landesinnere, machen auch eine Etappe auf der Meseta (Inlandshochebene) und enden auf dem Jakobsweg. Unser Ziel ist damit Santiago de Compostela.
Tagesablauf, Anspruch und Unterkünfte
Unsere Etappenziele sind historisch interessante Ortschaften mit Ambiente, so dass man auch am Nachmittag und abends etwas unternehmen kann..Wir sind dabei in guten landestypischen Hotels und in Doppelzimmern untergebracht. Vorgesehener Tagesablauf: Die Abfahrt wird gegen 7.30 sein, das Mittagessen um 12.00 Uhr. Die Ankunft ist je nach Etappenlänge gegen ca. 16.00 Uhr geplant. Die Etappen sind zwischen 100 – 160 km lang mit einem Tagespensum von 2000-2500 Hm (Königsetappe: 3500m). Vor allem die schweren Etappen können entschärft werden, wir haben einige Alternativrouten ausgearbeitet.
Routenbeschreibung:
21.07: Transfer vom Flughafen Santander nach Suances
Programmvostellung.Übernachtung und Abendessen im Hotel
22.07: Etappe Suances – Carmona – Potes (101 km, 2700 Hm)
Es geht über mehrere kleine und mittlere Pässe durchs Vorland der Cordillera Cantabrica. Über kleine Strassen, an abgelegnen Dörfern vorbei erreichen wird die östlichen Picos de Europa. Übernachtung in Potes
Heute steht bereits der erste höhere Pass auf dem Programm, der Piedrasluengas, der sehr angenehm zu fahren ist. Wir kommen von der waldigen Meerseite auf die Nordseite, die von Alm-, schroffen Felslandschaften und Seen geprägt ist. Über mehrere Pässe und Anstiege, geht es nach Riaño, das sehr schön an einem Stausee gelegen ist. Übernachtung in Riaño
24.07: Riaño – Tarna/Señales – Vegacervera (112 km, 1800 Hm)
Weiter geht es durch die einsame Bilderbuchlandschaft. Wieder steht ein bekannter Doppelpass, der Tarna und Señales auf dem Programm. Wir erreichen bereits 1600 m Meeresöhe. Über einen kleinen Pass fahren wir dann durch eine beeindruckende Klamm nach Vegcervera und zu unserem tollen Relax-Hotel. Übernachtung im Hotel “Peñas Blancas” in Vegacervera
25.07: Die: Vegacervera – León - Astorga - Molinaseca (140 km, 1100 Hm)
Nach der Bergetappe steht heute eine ruhigere Etappe auf dem Programm, die uns zuerst durch die “Meseta” führt. Wir fahren durch León mit seinem famosen Kathedrale und sind damit auf dem Jakobsweg. Dann geht es ein gutes Stück am Órbigo- Fluss entlang bis nach Astorga, wo wir wieder Bergkontakt haben. Wir überfahren den ersten Pass (Cruz de Ferro) der “Montes de León”, um nach rauschender Abfahrt nach Molinaseca zu gelangen. Übernachtung im Hostal “El Palacio” in Molinaseca
26.07 : Molinaseca - Morredero – Villafranca del Bierzo (130 km, 2900 Hm)
Die nächsten beiden Tage stehen 2 schwere Bergetappen auf dem Programm. Heute bewältigen wir den langen Aufstieg auf den Moredero, einer der längsten und schwersten Pässe Spaniens, der uns auf fast 2000m Meereshöhe führt. Die wilde Abfahrt auf kleinen, unbefahrenen Strassen schliesst immer wieder kurze Aufstiege an. Wir gelangen ins mediterran geprägte Bierzo-Becken. Übernachtung in der Casa Méndez in Villafranca
27.07: Villafranca -Ancares – Samos (167 km, 3800 Hm)
Auf kleinen Strassen und ohne Verkehr geht es heute durch eine der wildesten und unberührtesten Berglandschaften Europas. Wenn wir am gestrigen Tag das Hochgebirge im Süden von León durchquert haben, sind wir auf unserer heutigen Rundfahrt im Norden des Bierzo-Beckens. Schluchten, kleine und grosse Pässe, einsame und idyllische Dörfer prägen das Ancares-Gebirge, wo man nachts noch die Wölfe heulen hören kann. Übernachtung im Hotel A’Veiga in Samos
28.07: Samos – Santiago de Compostela (130 km, 1860 Hm)
Nach den beiden radtechnischen Königsetappen geht es heute auf die historische Königsetappe. Von der alten Klosterstadt Samos aus bewältigen wir die letzten 130 km des Jakobsweges bis nach Santiago. Wir durchfahren das typische galicische Hügelland. In stetigem Auf und Ab, mit allmälich zunehmenden Verkehr geht es in die Stadt, wo der Apostel Jakob begraben liegen soll. Abends unternehmen wir einen ausführlichen Stadtrundgang mit einem Abschlussessen in einem typischen Fischrestaurant. Übernachtung in Hotel Hesperia Peregrino in Santiago
29.07: Transfer zum Flughafen von Santiago uns Rückflug
Leistungen
- 8 Übernachtungen mit Halbpension (Doppelzimmer)
- Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
- Transfer vom Flughafen Santander und zum Flughafen von Santiago
- Abschlussessen in Santiago
Gut zu Wissen
Zusätzliche Informationen
Reisecode: BGNS





