Wandern in den PyrenäenIdyllisches Hecho-Tal und Ordesa-NationalparkDie spektakulären Canyons des Ordesa-Nationalparks |
![]() Karte |
![]() |
![]() 3 / 5 |
![]() Preis |
|||
Unser Wandergebiet umfasst eine der letzten unberührten
Hochgebirgslandschaften Europas. Für Tier- und Pflanzenfreunde herrschen hier
wahrlich paradiesische Zustände: Von Bart-, Schmutz- und Gänsegeiern bis zu
Enzian-, Iris- oder Orchideenwiesen wird alles geboten, was die Schönheit einer
intakten europäischen Hochgebirgsregion ausmacht. Wir erleben die ganze
Vielfalt der Pyrenäen, vom mediterran geprägten Vorgebirge über die
spektakulären Kalksteincanyons bis zu den markanten 3.000ern des
Pyrenäen-Hauptkamms.
Reiseverlauf
Die erste Woche verbringen wir in dem bezaubernden Pyrenäendorf Hecho. Das Wandergebiet ist unter Kennern eine Art ewiger Geheimtipp: Nördlich der heimlichen Pyrenäen-Hauptstadt Jaca konnten die abgeschiedenen Hochtäler einen Naturschatz konservieren, der von Massentourismus und Industrialisierung unberührt geblieben ist. Gewandert wird auf ehemaligen Schmugglerwegen, Teilen des Jakobswegs und alten Römerstraßen.
In der zweiten Woche werden wir in dem wunderschönen,
pyrenäentypischen Bergdorf Bielsa, am Ein- gang zur berühmten Pineta-Schlucht,
unser Quartier beziehen. Der Nationalpark Ordesa y Monte Perdido zählt zu den
herausragenden Naturschönheiten Europas und wurde 1997 von der UNESCO zum
Weltnatur- und Weltkulturerbe erklärt. Das Wandergebiet umfasst die spektakulären
Canyons des Nationalparks und die weniger frequentierten Randbereiche.
1. Tag: Anreise nach Hecho
Treffpunkt am Flughafen Barcelona und Fahrt in die
westlichen Zentralpyrenäen nach Hecho (ca. 4 h), unserem Standort in der
ersten Woche.
2. Tag: Hochgebirgspanoramen
Auf unserem Weg entlang dem Pyrenäen-Hochweg GR 11 werden
wir ständig von den majestätisch kreisenden Gänsegeiern begleitet. An der
Passhöhe angelangt, werden wir mit einem wunderschönen Rundum-Blick belohnt:
Vor und hinter uns öffnen sich zwei naturbelassene Hochtäler, die von einer
Reihe markanter Gipfel umgeben sind (ca. 680 Hm, 5½ h).
3. Tag: Gewundene Wasser
Wir besuchen eines der schönsten Hochtäler in den Pyrenäen.
Die Erosionen durch Sonne, Wind und Wasser haben außergewöhnliche Felsformationen
in das weiche Gestein getrieben. Am sanft mäandernden Fluss entlang wandern wir
weiter bis zu einer Anhöhe, die einzigartige Ausblicke auf die Hoch-Pyrenäen
bietet (500 Hm, 4½ h).
4. Tag: Auf den Spuren des Heiligen Grals
Am Morgen besuchen wir Jaca, heimliche Hauptstadt der
Pyrenäen und alte Königsresidenz, welche als Perle mittelalterlicher Baukunst
gilt. Nach einem kurzen Stadtrundgang besteht die Möglichkeit, selbstständig
die sehenswerte Zitadelle zu besichtigen, einen Bummel durch die Altstadt zu
machen oder den historischen Jakobsweg in Jaca zu erkunden. Am Nachmittag
besichtigen wir die beeindruckende Klosteranlage San Juan de la Peña aus dem
11. Jh., welche teilweise in einen Felsen eingemeißelt wurde (!).
Eine Vielzahl von seriösen Forschern behauptet, dass hier der heilige
Gralsschatz über viele Jahre versteckt wurde.
5. Tag: Abgelegenes Seitental
Auf alten Hochwegen und Schmugglerpfaden wandern wir durch
ein in Vergessenheit geratenes Seitental. Umgeben von mächtigen Gipfeln genießen
wir das sich ständig verändernde einmalige Panorama mit seinen bizarren
Felsformationen (620 Hm, 5 h). Es besteht hier optional die
Möglichkeit, einen technisch einfachen Gipfel (2.108 m) zu begehen
(+130 Hm, +1 h).
6. Tag: Jakobsweg und Schmugglerpfade
Auf einer historischen Jakobsweg-Variante, die auch von
Schmugglern genutzt wurde, gehen wir bis an die französische Grenze. An der
stellenweise erhaltenen Pflasterung kann man noch die alte Römerstraße
erkennen. Von der Passhöhe aus haben wir eindrucksvolle Fernblicke auf Gipfel
und Täler beider Staaten (700 Hm, 5 h).
7. Tag: Traumhaftes Ordesa
Nach dem Frühstück brechen wir auf, um die legendäre
Ordesa-Schlucht zu erkunden. Entlang dem plätschernden Rio gehen wir bis zum
Wasserfall am Talschluss, begleitet von Orchideen und Ginster am Wegesrand.
Links und rechts des sanft ansteigenden Weges erheben sich die Steilwände mit
einer solchen Macht und Schönheit, dass sie jeden Besucher in ihren Bann ziehen
(300 Hm, 5 h). Am späten Nachmittag geht es weiter zu unserem zweiten
Standort, der Ortschaft Bielsa.
8. Tag: Atemberaubendes Pineta
Nach dem Frühstück fahren wir zum Talschluss des Pineta, ein
beeindruckendes Tal des Ordesa-Nationalparks. Am Fuße des Monte Perdido
(3.355 m), dem höchsten Kalksteinberg Europas, ragen die Steilwände bis zu
1.000 Höhenmeter in das Tal. Kaskadenartig stürzen unzählige Wasserfälle in die
Tiefe. An den Flanken des Tals führt uns ein sanft ansteigender Pfad in eine
einzigartige Hochgebirgswelt (350 Hm, 3½ h). Am Nachmittag bleibt
Zeit, unser schönes Bergdorf Bielsa zu besichtigen.
9. Tag: Auf zum Hexendorf
Durch den dichten Pinienwald nehmen wir den Aufstieg zum
„Berg-Dörfchen“ (auf einer Bergkuppe gelegen) in Angriff. Mit seinen 8
Einwohnern verfügt der Ort über drei (!) eigene Wallfahrtskapellen. Das
Dorf gilt als eines der Zentren des bis heute anhaltenden Hexenglaubens in den
Pyrenäen und es verwöhnt uns mit einzigartigen Ausblicken in die
Hochgebirgswelt. Auf unserem Rückweg besichtigen wir einen gut erhaltenen
prähistorischen Dolmen (470 Hm, 5 h).
10. Tag: Ruhetag
Am heutigen Tag haben Sie die Möglichkeit, sich auszuruhen
und die Zeit in unserem hübschen Bergdorf Bielsa zu verbringen oder
selbstständig ein Stück entlang dem Höhenwanderweg GR 11.1 ab Bielsa zu
wandern. Je nach Wasserstand kann auch ein erfrischendes Bad in dem Rio Cinca
genommen werden.
11. Tag: Dramatische Schluchten
Wir besuchen den größten der typischen, tief
eingeschnittenen Kalksteincanyons des Ordesa-Nationalparks. Schon auf der Fahrt
zum Startpunkt der Wanderung erleben wir ein einmaliges Naturspektakel: Die
schmale Straße schlängelt sich entlang der dramatischen Klamm. Steil abfallende
Felswände, mächtige Überhänge, Tunnel und Höhlen. In einer Felsspalte ver-
steckt liegt eine Einsiedelei (400 Hm, 4½ h)!
12. Tag: Auf den Spuren des Mittelalters
Auf den Spuren des Mittelalters wandern wir am
Mediano-Stausee (aus dem Wasser ragt der Kirchturm eines überfluteten Dorfes!)
durch die menschenverlassene Region der Vorpyrenäen. Thymian und duftende
Kräuter am Wegesrand begleiten uns. Am anderen Ende der Schlucht sehen wir die
romanische Festungsanlage Muro de Roda (150 Hm, 3 h). Am Nachmittag
halten wir in Ainsa, der Hauptstadt dieser Region. Wir besichtigen die
liebevoll restaurierte Altstadt. Es bleibt Zeit, selbstständig die gut
erhaltene, mittelalterliche Burganlage, den Arkadengang der Plaza Mayor und die
Altstadt zu erkunden.
13. Tag: Entlegenes Seitental
In einem entlegenen Seitental wandern wir parallel zum
plätschernden Bach entlang dem Pyrenäen-Hochweg GR 11. Der sanft ansteigende
Pfad führt uns immer tiefer in die Welt der 3.000er. An dem Zusammenfluss
dreier Gebirgsbäche machen wir Halt und genießen den Fernblick auf den
schneebedeckten Posets, dem zweithöchsten Berg der Pyrenäen. Auf dem Rückweg kehren
wir in einer bewirteten Hütte ein und genießen das Panorama des Naturparks
(700 Hm, 6 h).
14. Tag: Abreise nach Barcelona
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen. Wir treten die Rückfahrt nach Barcelona an.
Ihre Unterkünfte
Unsere Hotels liegen beide in pyrenäentypischen Bergdörfern, die sich ihren Charme erhalten konnten.
Das Hotel Bielsa ist das beste Hotel vor Ort. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Vollbad, Sat-TV, Telefon und einen kleinen Balkon. Zum Frühstück steht Ihnen ein großzügiges Büfett zur Verfügung. Abends erhalten Sie ein 3-Gänge-Menü mit zehn (!) Auswahlessen zum Hauptgang.
In unserem Hotel in Hecho verfügen alle Zimmer über ein eigenes Vollbad,
Telefon und TV. Morgens gibt es ein reichhaltiges Frühstück; zum Abendessen
wird ein 3-Gänge-Menü mit Auswahlessen gereicht. Man pflegt hier einen sehr
familiären Umgang mit den Kunden.
Anforderungsprofil
Die angegebenen Wanderzeiten verstehen sich als Netto-Gehzeiten ohne
Pausen. Im Mittel gehen wir täglich 500 bis 600 Höhenmeter im Aufstieg.
Technische Schwierigkeiten, Klettersteige und Gewaltmärsche sind Tabu.
Trittsicherheit und eine stabile Gesundheit werden vorausgesetzt.
Wander-Erfahrung im Gebirge ist wünschenswert.
Ihr Wanderführer
Ihr Reiseleiter Stephan Isenmann ist seit vielen Jahren unser „erster Bergführer” in den Pyrenäen. Das gesamte Gebirge hat Stephan bereits zweimal überquert. Neben seiner freundlichen Art zeichnet ihn sein breites Wissen in den Themengebieten Spanische Geschichte, Botanik und Vulkanismus aus.
Leistungen
- 13 Übernachtungen in guten Zwei- und Drei-Sterne-Hotels inkl. Halbpension
- 11 geführte Tageswanderungen mit kompetentem, deutschsprachigem Wanderführer
- Alle Fahrten ab Barcelona-Airport und im Wandergebiet wie benötigt
- Eintritt San Juan de la Peña
- Reisepreis-Sicherungsschein
Alle Preise pro Person | |||||||
| So 06.06. | - | Sa 19.06.10 | € 1.465 | ||||
| So 18.07. | - | Sa 31.07.10 | € 1.510 | ||||
| So 19.09. | - | Sa 02.10.10 | € 1.465 | ||||
Zu- und Abschläge pro Person | |||||||
| EZ-Zuschlag: | € 140 | ||||||
| EZ-Zuschlag im Juli: | € 165 | ||||||
| Zuschlag für ein ½ DZ: | € 80 | ||||||
| Abschlag eigene Anreise*: | € - 60 | ||||||
| *Der Abschlag für die eigene Anreise wird nur gewährt, wenn Sie auch die Transfers vor Ort im eigenen PKW oder Mietwagen vornehmen. | |||||||
| Teilnehmer: mind. 3, max. 15 | |||||||
Gut zu Wissen
Zusätzliche Informationen
Reisecode: WGHO





